Tipps für Fleisch Fondue

Jetzt kommt wieder die Zeit für gemüt-liches Beisammensein bei gutem Essen. Für viele ist Fleisch Fondue ein fester Bestandteil des (Vor)- Weihnacht-lichen Speiseplans. Darum möchten wir hier kurz zusammen-fassen, was am wichtigsten ist. Es gelten die gleichen Regeln wie beim Frittieren, denn nichts anderes wird ja beim Fondue gemacht. Auch die Temperaturen, und damit die Anforderungen an das Öl, sind im Grunde dieselben. Das Öl sollte einigermaßen Hitzestabil sein. Das Öl muss zwar nicht ewig lange halten, aber sollte stabil genug sein, um den gemütlichen Abend nicht durch lästiges Qualmen und stechenden Geruch zu stören. Ein herkömmliches raffiniertes Rapsöl oder Sonnenblumenöl sind vollkommen in Ordnung dafür. Zwar können auch feste Küchenfette wie Palm- oder Kokosfett verwendet werden, aber aus Ernährungs-physiologischer Sicht machen die flüssigen Pflanzenöle mit relativ geringem Anteil an gesättigten Fetten durchaus Sinn. Eine Temperatur von 175-180 Grad ist ideal für Fleischfondue. Man sollte auch erst anfangen, wenn das Öl heiß genug ist, denn dann schließt sich die Oberfläche schnell, das Fleisch bleibt saftig und nicht zu viel Fett dringt ein. Sorgen um das Thema Acrylamid muss man sich in diesem Zusammenhang weniger machen, da beim Fondue keine Stärkehaltigen Panaden mit frittiert werden. Damit fehlt ein wichtiger Baustein zur Bildung von Acrylamid. Aus Gründen der Sicherheit sollte das Fleisch äußerlich gut abgetrocknet werden. Zu nasses Fleisch sorgt für explosive Spritzen und Überschäumen des heißen Frittieröls. Darum sollte der Topf auch nur zur Hälfte mit Öl gefüllt sein, damit nach oben noch ein wenig Platz ist um Ausdehnung und Aufschäumen aufzufangen. Viel Spaß und eine gemütliche Vorweihnachts-zeit.